Schmerztherapie, Massagen und Naturheilkunde in Essen
 

Hypnose / EMDR


Die Hypnose ist schon seit Urzeiten ein Bestandteil der Heilungsriten diverser Völker und Kulturen und blickt auf eine lange Tradition als medizinisches und psychotherapeutisches Heilverfahren.

Hypnose bezeichnet einen Zustand tiefer Entspannung, bei dem die Aufmerksamkeit für äußere Reize vermindert ist und sich der Patient so besser auf sein Inneres konzentrieren kann. Dieser Zustand ist vergleichbar mit alltäglichen Situationen, z. B. bei Tagträumen oder bei der Vertiefung in ein besonders fesselndes Buch oder einen spannenden Film. Man ist ganz „versunken“, das Bewusstsein konzentriert sich ausschließlich auf diese eine Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit für die Umwelt ist eingeschränkt, das Zeitgefühl verändert. 

Gleichwohl kann der Hypnotisierte auch aktiv Tätigkeiten übernehmen, Problemlösungen finden und auch körperlich in Aktion treten. Die Hypnose-Therapie nutzt diesen Zustand der sogenannten „Trance“ für therapeutische Zwecke.

Da die Hypnosetherapie davon ausgeht, dass sich viele Probleme und Konflikte im Unterbewusstsein manifestieren, können in der Tiefenentspannung verdrängte problematische oder schmerzhafte Erfahrungen oder Erinnerungen aufgedeckt, verarbeitet und bewältigt sowie neue stärkende Verhaltensmuster integriert werden.

Dabei findet kein, wie fälschlicherweise oft angenommen, Verlust der Kontrolle oder des Willens des Patienten statt! Vielmehr behält der Patient die Kontrolle und Selbstbestimmung, was eine gewisse grundsätzliche Bereitschaft des Patienten, sich hypnotisieren zu lassen, für die Therapie voraussetzt.

 


EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung). Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen, welche aber durchaus auch im Coachingbereich bei weniger gravierenden, belastenden Situationen eingesetzt werden kann.

Nach einem Trauma kann es zu einer „entsetzten Sprachlosigkeit“ kommen. Das bedeutet, dass in Teilen des Gehirns Erlebnisse in einer belastenden und blockierenden Art und Weise abgespeichert werden können. Der Patient kann das Geschehene kaum in Worte fassen, Viele verdrängen das Geschehene, wodurch eine Verarbeitung des Erlebten beeinträchtigt wird.

Zum Wirkmechanismus der EMDR-Therapie gibt es eine Reihe von Untersuchungen und Theorien. So wurde angenommen, dass durch die bilaterale Stimulation mittels bestimmter Augenbewegungen (oder auch akustischer/taktiler Reize), eine Synchronisation unter den Gehirnhälften bzw. eine innere Neuordnung der belastenden Traumata ermöglicht wird. Die Augenbewegungen sind mit den Augenbewegungen im REM-Schlaf vergleichbar – der Phase des Schlafes, in der die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden. 



Viamavita Naturheilpraxis
Manuela Warzecha - Heilpraktikerin
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