Schmerztherapie, Massagen und Naturheilkunde in Essen-Holsterhausen
 

Schmerztherapie

Fasziendistorsionsmodell (FDM)

Das Fasziendistorsionsmodell ist ein Konzept aus der Osteopathie, entwickelt von dem amerikanischen Osteopathen und Notfallmediziner Dr. Stephen Typaldos (1957 – 2006). Die Therapie wird bereits seit Jahren erfolgreich im Hochleistungssport eingesetzt und dient der schnellen und sehr effektiven Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit.

Durch ein eigenständiges Diagnose- und Therapiekonzept können sowohl akute als auch chronische Beschwerden und Bewegungseinschränkungen behandelt werden. Mit gezielten Handgriffen lösen sich nicht selten verdrehte oder verklebte Faszien und der Patient spürt vielfach unmittelbar eine Wirkung der Entlastung und Leichtigkeit.
Vertrauen auf die Eigenwahrnehmung der Patienten ist die Grundlage des neuartigen Diagnoseverfahrens und die Basis jeder FDM-Behandlung.

Das ist eine äußerst interessante Weiterentwicklung aus der Physiotherapie. Der Faszie, als bindegewebliche Umhüllung, Formung und Leitung der Muskelbündel wurde lange Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt. Heute erkennen Wissenschaftler Störungen des Aufbaus oder der Koordination und daraus abgeleitet zahlreiche Ursachen für krankheitliche Prozesse, vor allem als Schmerzauslöser. Das ist alles noch im Fluss, aber so manche Erkenntnis konnte bereits in erfolgreiche Behandlungsverfahren umgesetzt werden.

Wissenschaftliche Studien liegen noch nicht vor. Die Theorie und die Wirksamkeit der Therapie werden deshalb von der evidenzbasierten Medizin, auch Schulmedizin genannt, noch nicht anerkannt.


Golgi Punkt Schmerztherapie

Der italienische Pathologie-Professor Camillo Golgi (1844-1926) entdeckte den nach ihm benannten Golgi-Sehnenapparat, eine anatomische Struktur, die zu den Propriozeptoren gehört, welche den Spannungszustand der Muskulatur messen und an das zentrale Nervensystem melden.

Die Golgi Punkt Schmerztherapie ist eine aus naturheilkundlicher Sicht effektive myofasziale Behandlungstechnik für akute wie auch chronische Schmerzen und setzt direkt an genau definierten Bereichen der Golgi-Sehnenapparate an.

Sie stellt eine in vielen Fällen wirkungsvolle Arthroseprophylaxe durch eine weitestgehende Wiederherstellung eines dauerhaft physiologischen Muskeltonus und einer physiologischen Gelenkstatik dar.

Diese Therapie ist noch recht neu, wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit liegen noch nicht in ausreichender Zahl vor. Deshalb wird sie derzeit von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, noch nicht anerkannt.


Chiropraktik

Die Chiropraktik befasst sich mit Funktionsstörungen und Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates sowie deren Folgen auf das Nerven- und auch Organsystem.

Häufig sind die Störungen im Bereich der Wirbelsäule zu finden. Hier entspringen die Nerven, die die Muskulatur steuern.

In Verbindung mit der Wirbelsäule steht auch das unwillkürliche, vegetative Nervensystem, welches die inneren Organe reguliert. Ist dieses Nervengewebe beeinträchtigt, kann auch die Funktion des jeweiligen Organs eingeschränkt sein. Dies erklärt, warum eine chiropraktische Behandlung in vielen Fällen auch Einfluss auf das Allgemeinbefinden und viele Erkrankungen außerhalb des Bewegungsapparates nehmen kann.

Die Chiropraktik ist eine Methode, die auch von Ärzten, dort eher manuelle Medizin genannt, ausgeübt wird. Sie wird, je nach Ausbildungsverfahren, von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, wenig bis gar nicht anerkannt, zumal auch die Studienlage zur Beweisführung der Wirkung relativ unzureichend ist und bestimmte Richtungen nicht den schulmedizinischen Vorstellungen von den Krankheitsbildern entsprechen. Fragen Sie mich gerne.


Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist ein ganzheitliches  Therapie- und Diagnoseverfahren, das durch die deutschen Brüder Ferdinand und Walter Huneke Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Ziel sei die Selbstheilung des Organismus über das vegetative Nervensystem mittels Injektionen eines kurz wirkenden Lokalanästhetikums (Procain oder Lidocain) im Zuge der Störfeldtherapie oder als Segmenttherapie unter Berücksichtigung der Headschen Zonen.

Der Nutzen der Neuraltherapie ist durch eine große Anzahl von klinischen Studien aus naturheilkundlicher Sicht belegt. Das reicht der evidenzbasierten Medizin allerdings nicht aus. Lokalanästhetika, wie vor allem Procain, haben u.a. eine schmerzstillende wie auch entzündungshemmende Wirkung und regen zudem den Lymphfluss an. Auch kann nach den Vorstellungen der Neuraltherapeuten die Neuraltherapie u.a. zur Narbenentstörung eingesetzt werden. Dies ist nicht die Meinung der Schulmedizin, die Störfelder in dieser Form nicht akzeptiert.

Die evidenzbasierte Medizin als wissenschaftliche Disziplin, nicht unbedingt einzelne Klinikärzte und niedergelassene Ärzte, steht der Neuraltherapie ablehnend gegenüber. Ausreichende wissenschaftlich valide Studien zum Beweis der Wirkung und Wirksamkeit fehlen, so dass die genannten Anwendungsgebiete und Wirkungsweise den Beobachtungen der Entwickler und einzelner Therapeuten entsprechen.


Mesotherapie

Die Mesotherapie wurde 1952 vom französischen Arzt Michel Pistor entwickelt. Sie ist eine mehr oder minder eigenständige Behandlungsmethode, die Elemente aus der Akupunktur, Neuraltherapie und Reflexologie beinhaltet. In die mittlere Hautschicht werden Injektionen mit homöopathischen Mitteln sowie niedrigdosierte Lokalanästhetika, vorzugsweise Procain, eingebracht. Auch können die Injektionen Vitamine und Spurenelemente enthalten, je nach Beschwerdebild.

Dadurch, dass die gering dosierten Wirkstoffe nur in die betroffenen Gebiete bzw. Akupunkturpunkte injiziert werden, wird der Organismus nicht unnötig belastet. Die Injektionen können nach den Vorstellungen der Mesotherapie z.B. das Immunsystem ankurbeln, die Durchblutung anregen und die Sauerstoffversorgung des Bindegewebes fördern. Darüber hinaus kann die Stimulation des Bindegewebes wohl auch körpereigene Endorphine und entzündungshemmende Stoffe freisetzen.

Die naturheilkundlich orientierte Mesotherapie wird in Deutschland von der evindenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, kaum anerkannt. Es fehlen vor allem bisher valide ausreichende Studien zur Wirkung und Wirksamkeit des Verfahrens und zum Teil auch für die angewandten Mittel.


Ergänzende Schmerz-Therapien:

Aku-Taping
Blutegel
Mykotherapie (Heilpilze)
Schröpfen
Wirbelsäulentherapie nach Dorn

 

 
Weitere Therapien / Invasive Verfahren:

Sanfte Krampfaderentfernung

Bei dieser Methode werden die aufgeweiteten und nicht mehr funktionstüchtigen Venen nebenwirkungsarm, dauerhaft und sanft entfernt. Meist kann man auch kleine Seitenäste und davon ernährte Besenreiser erreichen und mitentfernen, womit das Risiko der Neubildung deutlich reduziert wird.
Es werden keine körperfremden Substanzen verwendet, sondern ausschließlich Kochsalzlösung in unterschiedlichen Konzentrationen, welche jeweils individuell auf den Patienten und seine Venensituation abgestimmt wird.
Während der Injektion wird die bereits erkrankte Innenschicht der Gefäßwand gereizt, so dass sich diese verkrampft und verschließt. Das nun komplett funktionsuntüchtige Gefäß wird in der Regel innerhalb  von ca. 3-9 Monaten über körpereigene Reparaturmechanismen abgebaut.
Besonders auch sehr dicke und stark gekrümmte Krampfadern können meist mit der sanften Krampfaderentfernung sehr gut erreicht und  entsprechend effektiv behandelt werden.  Die Krampfadern  sollten zumindest  eine gewisse Stärke aufweisen.
Eine körperliche Schonung ist nach der Behandlung meist nicht erforderlich, man ist nicht arbeitsunfähig. Auch ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen nicht notwendig, in manchen Fällen aber durchaus förderlich. Zudem werden, im Gegensatz zum sogenannten Stripping, keine Nerven oder Lymphgefäße verletzt. Die Behandlung ist zu jeder Jahreszeit ausführbar. 
Der Heilungsprozess kann zusätzlich noch durch weitere (z.B. phyto-therapeutische) Anwendungen unterstützt werden.


Anti-Raucher-Spritze

Die Nichtraucher-Spritze ist eine Methode aus dem Bereich der Meso-Therapie, bei der sich drei bewährte, alternative Therapiemethoden in einer effektiven Injektionstherapie vereinen. Die Kombination aus Homöopathie, Akupunktur und Neuraltherapie kann Sie unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören. 

In der Regel reicht eine Sitzung aus für eine dauerhafte Raucherentwöhnung.  Es sei allerdings erwähnt, dass der eigene und feste Wille auf Rauchfreiheit die Grundvoraussetzung für den dauerhaften Erfolg ist und bleibt.

Sie haben die Wahl zwischen einer Einzel-Injektion oder einem Gesamtpaket aus Mesotherapie und Mykotherapie (Heilpilzen). Die Mykotherapie hat ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin und kann vielfältig eingesetzt werden, wie z.B. bei Übergewicht, Stressabbau, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen, Entgiftung; Aspekte, die auch bei der Raucherentwöhnung relevant sein können.
Weitergehende Informationen über das Thema Heilpilze erhalten Sie unter  https://www.heilenmitpilzen.de/.

Infusionen
(u. a. Myers Cocktail, Vitamin-C-Hochdosisinfusionen, Drip Spa)

Unterschiedliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, das Lebensalter, Umweltbelastungen oder bereits bestehende Erkrankungen, starke seelische und körperliche Stressbelastungen können zu einer Unterversorgung oder zu einem erhöhten Bedarf an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Antioxidantien, Enzymen, Amino- und Fettsäuren führen. 

Nach ausführlicher Anamnese und ggf. Laboruntersuchungen kann hier entsprechend der Ergebnisse substituiert werden. Sollten die Vitalstoffmängel mit einer gestörten Verdauungssituation zusammenhängen, kann ich auch in diesem Fall mit Ihnen ein entsprechendes Konzept ausarbeiten.

Labor-Diagnostik

Hierzu gehören die Laboruntersuchungen von Blut-, Stuhl-, Urin- und ggf. auch Speichelproben, je nach Beschwerdebild.